Der große Süden

Dieser Klassiker, im Original im Jahr 1955 unter dem Titel „Bring The Jubilee“ erschienen, stellt sich eine der häufigsten Fragen des History-Fiction-Genres aus den USA: Was wäre, wenn der Süden den Bürgerkrieg gewonnen hätte?

Ward Moore beschreibt einen zurückgebliebenen Norden, der wirtschaftlich einfach nicht mehr hochkommt. Vor allem technisch ist man allgemein weit zurückgeblieben. Doch auch der Rest der Welt ist stark verändert: Die beiden Weltkriege hat es in dieser Form nie gegeben, in der Weltpolitik sind die Karten völlig anders verteilt.

Es gibt zahlreiche Andeutungen darauf, was bekannten Persönlichkeiten in dieser alternativen Realität geschehen ist, aber auch umgekehrt wie hier am Ende gescheiterte Menschen dort richtig Karriere machten. Ebenso laufen weitere geschichtliche Ereignisse ganz anders ab, meistens aufgrund der veränderten politischen, gesellschaftlichen oder technischen Vorzeichen.

Leider ist es sehr schwierig, alles zu verstehen, wenn man keine Detailkenntnisse über die amerikanische Geschichte zwischen dem Bürgerkrieg und etwa 1955 besitzt. Manches läßt sich heutzutage glücklicherweise im Internet nachschlagen.

Das Ende hat es noch einmal in sich. Ich liebe Geschichten zu diesem Thema, das hier jedoch noch nicht verraten werden soll, und habe das Buch nur deswegen aus zwei großen Bücherkisten herausgesucht, die zu Hause standen.

(ursprünglich erschienen bei Bookcrossing)

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