Wer immer sterbend sich bemüht

Roger Zelazny & Robert Sheckley: Wer immer sterbend sich bemüht

Handlung, grob beschrieben: Gut und Böse schließen eine Wette ab, deren Ausgang an den Entscheidungen des Doktor Faustus gemessen werden soll. Er soll durch die Zeit reisen und dabei vor die Wahl gestellt werden. Dabei läuft allerdings einiges anders ab als vorgesehen… Fantasy mischt sich hier mit schwarzem Humor. Das Titelbild passt zur Geschichte und das Buch ist in einem (mindestens) guten Zustand.

Der Roman ist der Nachfolger von „Bringt mir den Kopf des Märchenprinzen“, hat aber eine davon praktisch unabhängige Handlung; Charaktere aus dem ersten Teil tauchen am Rande auf. Im letzten Sommerurlaub habe ich das Buch sehr genossen, insbesondere weil nebenbei viel über Geschichte erzählt wird. Der alte Stoff – die Wette zwischen Gut und Böse sowie die Figur des Dr Faust – auf Deutsch am bekanntesten in Goethes Bearbeitung, wird auf eine humorvolle Weise umgesetzt.

Mir hat der Roman viel Freude bereitet; ich finde ihn aber viel zu schade, um ihn einfach im Regal verstauben zu lassen. Umso wichtiger, dass das Buch nun andere erfreuen kann, weil ich es in die Freiheit entlasse.

(ursprünglich erschienen bei Bookcrossing)

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