TEK-Power

„Eine wohlproportionierte Frau mit viel freier Haut auf dem Titelbild und William Shatner als Autor – das kann doch nur Schund sein!“ – Weit gefehlt, wie ich selbst überrascht feststellen musste.

Der sechste Band der TEK-Serie spielt in einer nahen Zukunft, in der es Androiden gibt, die von Menschen fast nicht mehr zu unterscheiden sind. Viele Menschen sind von einer Technikdroge abhängig. Zugegeben, keine großartig originellen Prämissen, aber auch nichts furchtbar Schlechtes.

Der Plot erinnert mich an typische Action- und Detektiv-Serien: Ein paar fiese Typen, einige schlaue Tricks und dazu ein paar flotte Sprüche. Der alterende Hauptcharakter, der sein Privatleben ordnen muss, läßt einen natürlich irgendwie an den Autor denken, aber schlecht ist das nicht.

Nichts Weltbewegendes, aber gute Unterhaltung für zwischendurch. Das Buch war damals neu und lag über zehn Jahre ungelesen in einer Bücherkiste (das Titelbild war doch zu abschreckend für mich); jetzt habe ich es endlich (und erstaunlich schnell) gelesen und lasse es in die Freiheit.

(ursprünglich erschienen bei Bookcrossing)

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